
Die barocke Kulinarik ist geprägt von Gegensätzen. In den Klöstern steht Völlerei neben strenger Abstinenz, in der höfischen Küche dient eine prunkvolle Tafelkultur der Selbstdarstellung und Machtdemonstration. Im Unterschied dazu ist der bäuerliche Mittagstisch ein Abbild der täglichen Arbeit, im Wechsel von Wetter und Jahreszeiten. Esskultur ist hier weder süß noch üppig. An rituellen Festtagen werden Schmalzgebäck und Würste in guter Gemeinschaft geteilt.
Im Juni starten einige Wirtshäuser den Versuch, das von der Kunst- und Kochhistorikerin Renate Breuß gesammelte Rezeptmaterial erlebbar zu machen. Die teilnehmenden Gasthäuser sind:
Restaurant Katrina – Bezau
Victors Chocolat – Bezau
Lanett – Bezau
Wisawi – Bezau
Sonne – Bezau
Bäckerei Kleber – Bezau
Taube – Bizau
Schwanen – Bizau
Nazes Hus – Mellau
Bären – Mellau
mehr Infos folgen!
Im Jubiläumsjahr wird auch „barock gespeist“!